Trennungsschmerz verarbeiten – Tipps und Tricks

Trennungsschmerz hat viele Gesichter und Ursachen, ob Streitigkeiten oder ein Umzug die Gründe für eine Trennung darstellen, oder gar der Tod eines geliebten Menschen, selbst der Verlust des liebgewordenen Haustieres kann als sehr schmerzhaft empfunden werden. Aus welchen Gründen und von wem es gilt Abschied zu nehmen, der Schmerz ist da, um von jedem Menschen in unterschiedlicher Intensität wahrgenommen zu werden. Mögen die Ursachen variieren, jeder Schmerz hinterlässt emotionale Wunden, welche nicht ignoriert, sondern versorgt werden müssen um zu gewährleisten, dass möglichst keine Narben zurückbleiben.

Den Schmerz zulassen

Die Wunde muss untersucht, der Schmerz wahrgenommen werden. Ein ausgiebiges Bad in Selbstmitleid, bedeutet in diesem Fall, sich selbst und den eigenen Kummer ernst zu nehmen. Sich selbst zuwenden und zuhören, den Tränen freien Lauf lassen, dafür muss Zeit sein. Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, sich ohne falsche Scham „gehen-zu-lassen“ und keinesfalls in Arbeit zu flüchten, denn eine Ablenkung zu finden ist einfacher, als sich dem Schmerz eingehend zu widmen und ihn auf diese Weise zu überwinden, anstatt zu verdrängen.

Die Wunde säubern

Unverständnis und Wut folgen der tiefen Traurigkeit meist auf den Fuß, führen zu der sinnlosen Suche nach einem Schuldigen und somit letztlich nicht Vorwärts. Die Schuld sich selbst zuzuschieben, gibt Selbstzweifeln und innerer Zerrissenheit Raum, welche selbstzerstörerisch wirken und keineswegs zur Bewältigung des Schmerzes beitragen. Der stetige Versuch, Frieden zu schließen mit den Ereignissen, die aufrichtige Suche nach Ursache und Wirkung, sowie der tiefe Wunsch zu überwinden , führen zwar langsam, aber zuverlässig in die richtige Richtung.

Heilpflaster

Die Konzentration auf das eigene Befinden ist das geeignete Pflaster für die bereits gesäuberte Wunde. Verwöhn-Programme, Massagen und Kurse für diverse Entspannungstechniken, gemütliche Nachmittage mit Freunden, es sollte keine Möglichkeit ausgelassen werden um sich selbst Gutes zu tun und sich wohlzufühlen. Jetzt tun, wofür früher die Zeit fehlte, es bieten sich immer Gelegenheiten um neue Wege zu finden, die vorerst nur breit genug sein sollten für das Selbst, welches zu entdecken oder wiederzufinden die Intension sein muss. Gegebenenfalls kann eine Selbsthilfegruppe oder psychologische Beratung helfen, den Trennungsschmerz richtig verarbeiten dank professioneller Unterstüzung.

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